Wie wirkt Propolis?

Propolis ist ein wirksames Naturheilmittel!
Propolis kann oft auch als Alternative zu anderen Medikamenten eingesetzt werden.

Propolis als Alternative zu normalen Medikamenten?

Was Propolis ist und wieso die Bienen es herstellen und benutzen, haben wir in unserem Blogpost „Propolis – was ist das eigentlich?“ beschrieben. Heute wollen wir uns damit beschäftigen, wie das Naturheilmittel wirkt und was es alles kann. Generell hat das Kittharz eine beachtliche Menge an positiven Wirkungen aufzuweisen. So soll es antibiotisch, antiviral, wundheilungsfördernd und entzündungshemmend, antimykotisch, antioxidativ und desinfizierend wirken. Aber was heißt das alles genau?

Antibiotisch bedeutet, dass das Wachstum oder die Vermehrung von Bakterien (jedoch nicht von Viren) gehemmt wird, oder diese sogar abgetötet werden. Antibiotika greifen nur bei Zellen ein, die nicht menschlich sind. Durch diese Eigenschaften sind Antibiotika heutzutage eine extrem wichtige Medizin, die bei der Bekämpfung vielfältiger Krankheiten eingesetzt wird.

„Propolis gilt als das stärkste natürliche Antibiotikum.“

Diese Aussage unterstreicht die enorme Bedeutung von Propolis, da es gerade in Bezug auf ‚normales‘ Antibiotikum viele Debatten aufgrund der vielen chemischen Inhaltsstoffe gibt. Es ist allerdings nicht bestätigt oder ausreichend erwiesen, dass das Naturheilmittel das chemische Antibiotikum in vollem Umfang ersetzten kann.

Doch wie ist diese medizinische Wirkung zu erklären? Ein wichtiger Bestandteil von Propolis sind Flavonoide (Pflanzenstoffe, welche für die Färbung von beispielsweise Äpfeln zuständig sind und das Obst vor schädlichen Umwelteinflüssen, wie freien Radikalen, schützen). Diese unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte und weisen ähnliche Kräfte auf, wie Antibiotika. Mehr sogar noch: Flavonoide wirken sogar gegen Viren – was Propolis auch eine antivirale Leistung zuspricht!

Die Abwehr gegen freie Radikale bedeutet außerdem, dass Propolis antioxidativ wirkt. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle oder Verbindungen, welchen ein Elektron fehlt. Dieses schnappen sie sich von anderen Atomen oder Molekülen und setzen so neue Radikale frei. So können beispielsweise Blutgefäße, Lipide oder Proteine angegriffen werden. Das ist schon sehr erstaunlich, aber:

Propolis kann noch viel mehr!

Im Kampf gegen Pilze (z.B. Hautpilz) kann das Mittel eingesetzt werden, da es eine antimykotische (= pilzhemmende) Wirkung aufweist. Dieser Effekt führt dazu, dass das Heilmittel auch in der Tiermedizin Anwendung findet, beispielsweise bei der Entwurmung von Haustieren oder der Behandlung von Strahlfäule bei Pferden.

Durch seine desinfizierende Wirkung, welche im Bienenstock zur Vermeidung von Krankheiten genutzt wird, ist das Kittharz auch entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Es hilft bei der Zellerneuerung, so kann es auch bei Sonnenbränden, Hautreizungen und -unreinheiten und kleineren Verbrennungen angewendet werden.

So wird deutlich, dass dieses Bienenprodukt wirklich eine beachtliche Liste an guten Eigenschaften aufweisen kann. Diese waren auch schon unseren Vorfahren geläufig, bereits in der Antike wurde Propolis zur Wundversorgung eingesetzt. Im alten Ägypten wurden die Mumien sogar komplett damit einbalsamiert. Kein Wunder also, dass es heutzutage viele unterschiedliche Propolis-Produkte gibt, die in den verschiedensten Anwendungsbereichen genutzt werden.