Medizinische Apitherapie mit Bienenprodukten

Als Apitherapie bezeichnet man die medizinische Verwendung von Bienenprodukten zur Behandlung von bakteriellen Krankheiten und Wunden. Hierbei spielt besonders Propolis, Gelee Royale und Manuka Honig eine große Rolle.

Der Begriff setzt sich aus dem lateinischen Wort „Apis“ und Therapie zusammen. Auf Deutsch Übersetzt bedeutet Apitherapie also soviel wie „Bienen Therapie“. Bereits vor ca. 2000 Jahren wurde Honig zur Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt und ist damit ein der ältesten Heilmittel überhaupt.

Anfänge der Apitherapie

Erstmals wurde im Jahr 2015 medizinischer Honig, der sogenannte Medihoney, als offizielles Heilmittel zugelassen. Der Medihoney kann in vielerlei verschiedenen Arten angewendet werden und dient primär der Wundheilung. Er wird auf die Wunde aufgetragen und wirkt dort wahre Wunder. Heutzutage verwenden viele Kliniken und Krankenhäuser den Medihoney als Heilmittel.

Apitherapie heute

Heute zählt jedoch nicht nur Medihoney zur Apitherapie. Bienengiftsalbe hilft gegen eine Vielzahl von Erkrankungen zum Beispiel Rheuma oder Sportverletzungen. Auch Propolis als wahrer Alleskönner im Gebiet rund um Honig gehört dazu. Propolis soll Viren abwehren sowie Keime und Pilze fernhalten. Heutzutage ist auch eine Behandlung mir Bienenluft gegen Asthma möglich. Zu guter Letzt gehört auch Gelee Royale zu den Anwendungsbereichen der Apitherapie. Gelee Royale wirkt sich auf die mentale Gesundheit, das Immunsystem und die Wundheilung positiv aus.

Nebenwirkungen und Gefahren

Wie jedes Heilmittel auf der Welt hat die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen mit Bienenprodukten auch Nebenwirkungen und Gefahren. Es gibt Menschen, die reagieren allergisch auf bestimmte Bienenprodukte und kommen daher nicht in Frage für eine Behandlung mit Bienenprodukten. Lass Dich auf jeden Fall von Deinem Arzt testen, bevor du eine Behandlung mit Bienenprodukten durchführst.

Es werden allerdings auch Stimmen laut, die sich gegen eine Behandlung mit Bienengift aussprechen. Zum Beispiel hat das Bundesland Thüringen im Jahr 2015 eine Behandlung von Asthma mit Bienenluft verboten (welt.de berichtet). Die Behörden vermuten, dass die eingeatmete Bienenluft schädliche Stoffe für den Menschen enthält. Experten vermuten, dass sich diese Verbot in den kommenden Jahren auch auf weitere Bundesländer ausweiten könnte.